Rauchmelder Test 2019 – Die besten Modelle

Rauchmelder retten Leben – dies ist nicht nur ein Slogan sondern die Wahrheit. Immer mehr Haushalte rüsten die eigenen vier Wände mit entsprechenden Melde-Geräten aus. Zum einen, weil es aufgrund von Gesetzen zur Rauchmelderpflicht in vielen Bundesländern vorgeschrieben ist und zum andern, weil es alle wohnenden Personen im Brandfall zuverlässig schützt. Im Rauchmelder Test 2019 hat unsere Redaktion viele aktuell erhältliche Modelle auf den Prüfstand gestellt und ausführlich bewertet. Die besten Rauchwarnmelder wurden als Testsieger ausgezeichnet.

Rauchmelder Testsieger

Rauchmelder-Testsieger

TESTSIEGER

Ei Electronics – Ei650


  • hohe Sicherheit
  • leichte Installation
  • günstiger Preis
  • 10 Jahres-Batterie

Testbericht lesen

Rauchmelder-Test-Platz2

2. PLATZ

Pyrexx PX-1


  • hohe Sicherheit
  • küchengeeignet
  • Design
  • 12 Jahres-Batterie

Testbericht lesen

Rauchmelder-Test-Platz3

3. PLATZ

Smartwares RM-218


  • Sicherheit
  • Top Verarbeitung
  • kompakt
  • 12 Jahres-Batterie

Testbericht lesen

Was ist ein Rauchmelder?

Ein Rauchwarnmelder ist ein kleines Gerät, welches genutzt wird um Bewohner im Falle eines Feuers mit Rauchentwicklung frühzeitig zu warnen. An der Zimmerdecke montiert registriert es den beim Brand entstehenden Rauch und löst daraufhin einen laut hörbaren Alarmton aus. Gute Rauchmelder erreichen Spitzenwerte von rund 85 dB, was laut genug ist, um auch in größeren Haushalten unverzüglich über einen eventuellen Feuerausbruch informiert zu werden.

Vorteile und Nachteile von Rauchwarnmeldern

Vorteile

    • Frühzeitige Warnung im Ernstfall
    • Sehr günstig in der Anschaffung
    • leichte Montage
    • hohes Sicherheitsgefühl
  • kaum Wartungsaufwand

Nachteile

  • Eventuell auftretende Fehlalarme
  • Eventuell störende Optik

Wie funktioniert ein Rauchwarnmelder?

Rauchmelder TestDie Funktionsweise eines ist denkbar einfach. Die am meisten ver- und gekaufte Form ist der optische Rauchwarnmelder. In der Messkammer der Geräte werden in regelmäßigen Abständen Lichtimpulse ausgesandt, welche normalerweise nicht auf die Fotolinse treffen können. Tritt nun Rauch in die Messkammer ein, wird das ausgestrahlte Licht durch den Rauch gestreut und abgelenkt. In der Folge treffen die Lichtimpulse auf die Fotolinse und ein Alarmsignal ist zu hören. Das Prinzip ist sehr einfach aber unglaublich wirkungsvoll. Aufgrund der recht simplen Technik benötigen Rauchmelder kaum Wartung. Einmal installiert sichern sie den Haushalt über den kompletten Einsatzzeitraum. Der Vorteil dieser Technik ist, dass gute Modelle nicht auf Zigarettenqualm ansprechen und dementsprechend auch keinen Fehlalarm auslösen.

Rauchmelderpflicht nach Gesetz

RauchmelderpflichtIn vielen Bundesländern ist die Anbringung von Rauchmeldern inzwischen zur Pflicht geworden. Bewohner sollten dieses Gesetz nicht als störende Pflicht ansehen, denn immerhin wird der Brandschutz der eigenen Familie deutlich verbessert. Nach dem Rauchmelder-Gesetz, welchem die DIN 14676 Anwendungsnorm zu Grunde liegt, müssen Schlafbereiche, Kinderzimmer sowie Flure für den Brandfall überwacht werden. Im Falle von offenen Gegebenheiten mit mehreren Etagen ist im obersten Stockwerk ebenfalls ein Rauchwarnmelder zu installieren. In Deutschland sterben schätzungsweise 500 Menschen pro Jahr bei Feuern, mehr als zwei Drittel der Opfer in der Nacht beim Schlafen. Das liegt darin begründet, dass während des Schlafes der Mensch über keinen Geruchssinn verfügt. Der beim Brand entstehende Rauch wird einfach nicht wahrgenommen. Bereits nach wenigen Sekunden kommt es zu Rauchvergiftungen und die Flucht aus der brennenden Wohnung wird nahezu unmöglich. Feuermelder warnen in diesem Fall frühzeitig, so dass es in der Regel nicht zu mehr als Sachschäden kommen kann.

In Bundesländern, in welchen die Rauchmelderpflicht umgesetzt werden muss, tragen die Wohnungseigentümer die Kosten für den Kaufpreis, die Installation sowie Wartung der Geräte. Auch der Austausch der Melder liegt in deren Verantwortung. Ist man kein Mieter, sondern wohnt man im Eigenheim ist man selbst dafür verantwortlich die Gesetz umzusetzen. Aus diesem Grund haben wir den vorliegenden Rauchmelder Test gemacht und aktuelle Modelle miteinander verglichen.

Rauchmelder für Gehörlose und Schwerhörige

Gehörlose bzw. in ihrer Wahrnehmung eingeschränkte Menschen, benötigen zur Umsetzung der Rauchmelderpflicht ein entsprechend angepasstes Sicherheitskonzept. Mit normalen Rauchwarnmeldern ist diesen Menschen nicht geholfen, da sie den Warnton, so laut er auch ist, nicht wahrnehmen können, vor allem nicht im Schlaf. Rauchmelder für Gehörlose bieten eine erweiterte Funktionalität, indem sie beispielsweise mit einem Vibrationsmodul unter dem Kopfkissen kombiniert sind. Kommt es zum Brand, sendet der Melder ein Signal an das Modul und der Schlafende wird verlässlich auf einen eventuellen Feuerausbruch aufmerksam gemacht. Weitere Infos zu Rauchwarnmeldern für Schwerhörige und Gehörlose gibt es auf dieser Seite.

Rauchmelder Test 2015

Rauchmelder VergleichIm aktuellen Rauchwarnmelder Test 2015 haben wir aktuelle Modelle auf Funktionalität, Zuverlässigkeit sowie Handhabung und Preis-Leistung einer Wertung unterzogen. Ein guter Brandmelder muss nicht nur schnellstmöglich beim Falle eines ausgebrochenen Feuers warnen, sondern sollte sich darüber hinaus einfach und weitgehend unsichtbar im Wohnraum installieren lassen. Im Rauchmelder Test stehen demnach nicht nur die Funktionalität im Vordergrund sondern auch die Montage und die Alltagstauglichkeit.

Hersteller

Im Rauchmelder Vergleich wurden Modelle der folgenden Marken getestet:

StandAlone Rauchmelder

    • Ei Electonics
    • Pyrexx
    • Jeising
    • Smartwares
    • Hekatron
    • Abus
  • VisorTech

Funkrauchmelder

    • mumbi
    • Bavaria
    • FireAngel
    • Flamingo
  • Jukon

Darüber hinaus werden in Deutschland von weiteren Herstellern gute Rauchmelder vertrieben. Bekannte Marken sind unter anderem: Elro, Flammex, Cavius, Gira, Merten, Unitec, Ista und Secudo.

Rauchmelder anbringen – Montage und Wartung

Rauchmelder anbringen - Montage-TippsWo ein Rauchwarnmelder anzubringen ist, ist weitgehend festgelegt. In der Regel werden die Geräte möglichst zentral an der Zimmerdecke befestigt. Man sollte stets darauf achten, dass ausreichend Abstand zu Fenster eingehalten wird. Eventuell auftretende Zugluft kann sonst unter Umständen die Funktionalität negativ beeinflussen. Alle Hersteller liefern passendes Montagematerial in Form von Schrauben und Dübeln mit. Mit ein bis zwei Bohrungen halten die Meldegeräte dann zuverlässig an der Decke. Wer sich den Werkzeugeinsatz sparen möchte, greift auf sogenannte Magnetpads zurück. Rauchmelder mit Magnetbefestigung lassen sich noch einfacher montieren und können im Bedarfsfall problemlos wieder entfernt werden.

Empfehlenswerte Magnethalterungen für Rauchmelder sind unter anderem:

Rauchwarnmelder sollten in allen Bereichen des täglichen Wohnens installiert werden. Darunter zählen Flure, Kinderzimmer, Schlafzimmer sowie Wohnzimmer.

Rauchmelder für die Küche

Für die Küche müssen die Meldegeräte auf die diesbezügliche Eignung überprüft werden. Im Rauchmelder Test stellten wir fest, dass viele Modelle Fehlalarme auslösten, was in der eventuellen Rauch- und Dampfentwicklung im Bereich der Kochstelle begründet war. Spezielle Rauchmelder für die Küche sind mit einer Stummschaltfunktion ausgestattet, was bedeutet, dass die Geräte für einen bestimmten Zeitraum deaktiviert werden. Nach einem bestimmten Intervall überwachen diese Modelle die Küche allerdings erneut, so wird verhindert, dass küchentaugliche Rauchmelder versehentlich ausgeschaltet bleiben.

Andere küchengeeignete Rauchwarner werten neben einer eventuellen Rauchentwicklung auch Hitzedaten aus. Dank eines integrierten Wasserdampf-Filters entstehen nahezu keine Fehlalarme. Ein küchentaugliches Modell, welches wir im Rauchmelder Test bewertet haben, ist beispielsweise das hier vorgestellte PX-1 Set.

Alternativ kann man für die Küche auch einen speziellen Hitzemelder installieren, welcher nicht auf Rauch oder Wasserdampf sondern lediglich auf einen starken Temperaturanstieg reagiert.

Rauchmelder testen und warten

Rauchwarnmelder testenGute Rauchwarnmelder sind weitgehend wartungsfrei. Die Stromversorgung wird mittels Batterien realisiert. Rauchmelder mit 10 Jahres-Batterie werden nahezu von allen bekannten Herstellern wie Ei Electronics, Smartwares und Hekatron verkauft. Der Vorteil ist, dass bei diesen Modellen kein Batteriewechsel von Nöten ist. Nach 10 Jahren sollten die Geräte grundsätzlich gegen aktuelle Brandmelder ausgetauscht werden. Um als deklarierter VdS Rauchmelder verkauft werden zu können, ist zudem festgelegt, dass die Energieversorgung nicht auswechselbar ist, insofern die Meldegeräte eine Betriebsdauer von 10 Jahren zulassen.

Einige Hersteller, wie beispielsweise Abus statten ihre Rauchmelder sogar mit Lithium-Batterien aus, welche rund 12 Jahre halten.

Rauchmelder Testspray – Funktionstest

Ob der Rauchwarnmelder im Ernstfall auch einsatzbereit ist, kann mit Test-Sprays überprüft werden. Wie bereits erwähnt reagieren fotoelektrische Feuermelder auf Unstimmigkeiten in der Rauchkammer. Dank des Rauchmelder-Testsprays wird eine Funktionsprüfung durchgeführt und der Ernstfall simuliert. Ertönt nach der Anwendung das Warnsignal, bedeutet dies, dass der Melder einsatzbereit ist.

Unsere Redaktion vom Rauchmelder Test hat mit dem Spray von LogiLink gute Erfahrungen gemacht. Sicherheitsbewusste Anwender können es hier preisgünstig bei Amazon bestellen. Ein Funktionstest sollte in regelmäßigen zeitlichen Abständen erfolgen.

Die Betriebsbereitschaft der Elektronik im Rauchwarnmelder kann mittels einer Testtaste an der Unterseite der Geräte überprüft werden. Ist der Melder an einer hohen Decke montiert, empfiehlt sich die Zuhilfenahme eines Stocks oder auch Besenstiels. Nach einer wiederholten Betätigung der Testtaste sollte der Alarm verstummen. RauchmelderCheck.org empfiehlt diesen Funktionstest in regelmäßigen Abständen durchzuführen.

Kaufberatung

Die Stiftung Warentest hat zuletzt im Jahr 2013 Rauchmelder getestet. Am besten abgeschnitten haben Meldegeräte, welche über eine Langzeitbatterie verfügen und die Geräte rund 10 Jahre mit Strom versorgen. In der folgenden Rauchmelder Kaufberatung haben wir Tipps zusammengestellt, damit Sie die für Sie am besten geeigneten Geräte finden.

Funkrauchmelder oder Stand-Alone

Funk-Rauchmelder haben den Vorteil, dass sie untereinander vernetzt sind und miteinander kommunizieren können. Wird bei einem Gerät auftretender Rauch registriert wird Alarm ausgelöst, welcher dank Funkverbindung an die weiteren Melder im Haus übertragen wird. Besitzt man beispielsweise ein großes Eigenheim oder Gewerberäume und es kommt in einem Zimmer zum Feuerausbruch, signalisiert der Rauchmelder den anderen vernetzten Geräten den Notfall. Anschließend wird von allen Brandmeldern der Alarmton erzeugt. Die meisten Firmen verkaufen vernetzbare Rauchwarnmelder im Set, bestehend aus bis zu 6 einzelnen Elementen. Im Rauchmelder Test besonders überzeugen konnte das Set von mumbi, welches wahlweise aus 4 oder 6 einzelnen Geräten besteht. Zudem können Netzwerke beliebig mit weiteren Geräten erweitert werden. Die Einrichtung geht in der Regel sehr einfach, dank der Funkübertragung müssen auch keine Drähte oder Ähnliches verlegt werden. Im Funk-Rauchmelder Test haben wir die besten Modelle ausführlich bewertet. Soll das Funktnetzwerk später erweitert werden, kann es allerdings zu Probleme kommen, falls die bisher verwendeten Modelle nicht mehr verfügbar sind. Ob Rauchmelder anderer Marken vernetzbar sind, muss gegebenenfalls beim Hersteller nachgefragt werden.

Stand-Alone Rauchmelder sind die klassischen Vertreter im Bereich der Feuer- und Rauchwarnung. Sie sind kostengünstig und einfach in der Installation. Hier arbeitet jedes Modul für sich selbst. Eignen sich funkvernetzte Melder für große Überwachungsbereiche, so sind die kostengünstigeren Stand-Alone Geräte für kleine und mittelgroße Haushalte empfehlenswert.

Design Rauchmelder

Viele Nutzer klagen darüber, dass die Installation eines Rauchmelders, ihre Wohnqualität negativ beeinflusst, vor allem in optischer Hinsicht. Das ist allerdings nicht ganz richtig, denn selbst die besten Rauchwarner müssen nicht groß und auffällig sein. Spezielle Design-Rauchmelder, wie beispielsweise das PX-1 Set kann in verschiedenen Farben bestellt werden. Ist die Zimmerdecke tapeziert lässt sich auf dieses Modell sogar Tapete aufkleben. Möglich wird dies, da der Hersteller beim Design-Rauchmelder auf einen abgesetzten Prüfknopf verzichtet. Stattdessen dient die komplette untere Fläche des Melders zur Funktionsprüfung. Im Blogbereich von RauchmelderCheck.org gibt es weitere Infos zum Thema.

Allgemeine Informationen

Möchte man sich einen oder mehrere neue Rauchmelder kaufen, findet man auf den Verpackungen oder in Online-Shops stets Angaben zu Prüfsiegeln. Nachfolgend sollen diese Prüfzeichen und DIN-Normen verständlich und kurz erklärt werden.

DIN 14676: Die Anwendungsnorm ist die deutsche Norm für die Verwendung von Rauchwarnmeldern in Wohnhäusern und Wohnungen. In dieser werden Grundsätze bezüglich Montage, Wartung und Austausch geregelt. Gemäß dieser Norm müssen Rauchmelder, welche in Deutschland vertrieben werden nach DIN 14604 zertifiziert sein.

DIN 14604: Seit dem Jahre 2008 dürfen in Deutschland nur noch Warnmelder verkauft werden, welche nach DIN 14604 zertifiziert sind. Diese Norm legt Anforderungen sowie Leistungskriterien für Rauchwarnmelder fest.

Beim Kauf eines neuen Rauchmelders sollten Anwender daher darauf achten, dass in den Angaben die Kürzel „Zur Verwendung nach DIN 14676“ sowie „VdS geprüft nach DIN 14604“ steht. VdS steht für das Prüfinstitut „Vertrauen durch Sicherheit“. Das Institut hat 2011 Zusatzanforderungen für Rauchmelder entwickelt, welche in der DIN Norm verankert sind. Eine vollständige Liste VdS zertifizierter Modelle kann beim Institut eingesehen werden.

Im Rauchmelder Test hat unsere Redaktion zusammengestellt, bei welchen Geräten entsprechende Zertifizierungen vorliegen.